Alt werden ist die einzige Möglichkeit, lange zu leben – und doch haben die meisten von uns kein gutes Verhältnis zum Altern. Mit zunehmendem Alter wird der Alltag meist dominiert von den Malaisen des Alters, den stärker werdenden Einschränkungen und den nachlassenden Kontakten. Noch dazu wissen wir alle nicht, was einmal im Alter auf uns zukommen wird und bereits diese Unsicherheit ist unangenehm. Doch wird mit dem Alter wirklich alles schlechter? Absolut nicht. Die Alterspsychologie zeichnet ein durchaus differenzierteres und positiveres Bild. In diesem Vortrag werden Ihnen einerseits die Hard Facts der Forschung präsentiert sowie andererseits mit Mythen rund ums Älterwerden aufgeräumt. Die wichtigste Botschaft wird sein: Wir haben einen Großteil unseres Älterwerdens selbst in der Hand! Aus psychologischer Warte gibt es klare Einflussgrößen, die mitbestimmen, wie „gelingend“ wir unser Älterwerden gestalten (können). Im Rahmen dieses Vortrags werden altersbezogene Veränderungen und Herausforderungen geschildert und ihre psychologische Bedeutsamkeit aufgezeigt. Darüber hinaus werden Eigenschaften, Strategien sowie ganz pragmatische Tipps und Tricks beleuchtet, die das Älterwerden charmanter betrachten lassen, den Alltag handhabbarer machen und mehr Zufriedenheitserleben mit dem Ganzen ermöglichen. Für Medizinerinnen und Mediziner ist dies gleich in zweifacher Hinsicht relevant zu wissen – in ihrer Rolle als Begleitende von Patientinnen und Patienten und im eigenen Erleben des Älterwerdens.
ZIELGRUPPE:
Teilnehmende der Borkumer Fort- und Weiterbilungswoche, Borkumer Bürgerinnen und Bürger, Urlaubsgäste, Kurgäste und Interessierte